Ein Lied wird gespielt.
Mein Magen tut weh.
Scheiß Sound geh!
Doch ich kann nicht,..lasse ihn bleiben.

Ein Gedanke findet mein Herz.
Mein Kopf dröhnt unerträglich.

Es soll aufhören, es ist wie Gift, genau so schädlich.
Doch ich kann nicht,… ich fliehe nicht.

Ich schreibe mit dir.
Alles in mir schreit.
Ich bin nicht bereit.
Doch ich kann nicht anders,… ich lasse es zu.

Ich füge mir schmerzen zu.
Mein Herz blutet.
Meine Augen sind von Tränen überflutet.
Doch, ich kann nicht anders, es gefällt mir.

Es ist das einzige was von der Liebe blieb.
Sie quält mich.
Es erinnert an dich.
Hölle und Himmel verschmelzen.

Spiegelschreck

Sie steht vor dem goldenen Spiegel.
Sucht nach einer Seele, doch
vor ihrem Herz ist ein unzerstörbarer Riegel.
Zum Glück füllt etwas anderes das schmerzende Loch.

Eine schwarze Kreatur, sie lächelt zu ihr.
Ein Finger fasst den eiskalten Spiegel vorsichtig an.
Alles um sie herum entgleitet, der Fokus auf ihre Gier.
Mittlerweile so nah, das sie den winterlichen Atem spüren kann.

Dann geschieht es, Kälte durchströmt sie.
Ihre Augen glühen auf.
Böse ist jeder Gedanke, kein Entfliehen, doch ihr Herz versucht zu flüstern „bitte flieh !“
Doch ihr Körper freut sich gleichzeitig darauf.

Gefahr. Adrenalin. Einfach unberechenbar.
Was sie macht, weiß niemand.
Doch ihr und dem Monster ist es klar.
Rot. Blutrot endet es, denn in ihr ist kein Verstand.

Das Monster trägt die Schuld.
Es lächelt zufrieden auf seine scheußliche Leistung.
Es wartet nun im nächsten unschuldig goldenen Spiegel,
denn sein Hunger hat keine Geduld.
Nur eins ist klar, es endet rot. Blutrot. Denn das Monster genießt Verachtung.

I want

Er ist unnahbar,
trotzdem wunderbar.
Er zieht mich an,
doch lässt mich nicht ran.
Es vergiftet mich,
doch ich liebe dich.
Ich schrei nach dir,
bist du hier?
Fühle, was ich spüre,
merk, wie ich dich verführe.
Mehr als eine Nacht,
hab nur ich das gedacht?
Das Feuer brennt,
die Zeit verrennt.

Frei

Ich gleite auf dem Eis, fühle mich unbeschwert, so leicht, als könnte ich fliegen. Frei, einfach frei. Ich ziehe meine Kreise auf der Bahn. Mache was ich will. Jedoch war ich nur mit einem Freund Schlittschuhlaufen. In Wirklichkeit kann ich nicht machen was ich will. Ich will öfters etwas unternehmen, doch mein Freund hat nie Lust. Höchstens mal feiern, aber das endet immer in einer Katastrophe. Freiheit spüre ich dabei auch nicht. Zumindest nicht mit ihm. Warum bemüht er sich nicht mehr? Vielleicht, weil er weiß das ich es eh nicht beende. Stimmt auch, aber ich denke immer öfter darüber nach. Er sieht keine Gefahr nicht. Ich muss ihn nicht anlügen, denn er fragt nicht. Konkurrenz scheint er nicht zu kennen, dabei ist sie so nah. Manchmal wünsche ich er würde aufwachen und mehr in uns investieren. Das würde meine Gefühle wieder brennen lassen. Zur Zeit bin ich so oft sauer, da kann der Funken nicht das Feuer entzünden, bin nichtmal sicher ob da Funken sind, doch irgendwie bin ich gebunden. Jedoch wünsche ich mir manchmal auch, er würde es kaputt machen und mich gehen lassen. Ist wahrscheinlich garnicht so leicht, schließlich hat er schon so viel angestellt und ich bin trotzdem noch da. Gewiss bin ich abhängig und er ist zurzeit eine schlechte Drogen. Ich bin selten high und oft down. Mach mich wieder high oder lass mich gehen. Ich kann nicht gehen, ich brauche den Stoff. Dich. Sei einfach besser, dann versuche ich es auch. Aber wenn du mich so oft enttäuscht,  ist es leichter ab und zu frei zu sein. Eine andere Droge, als dich zu konsumieren. Sie wirkt stärker, löst aber auch keine richtigen Gefühle aus. Um ehrlich zu sein ist dieser Stoff zur Zeit auch miserabel. Er scheint schon jetzt nicht mehr so perfekt. Hat mich versetzt und schreibt seltener. Ich sollte mich von ihm fernhalten, aber es lenkt mich ab und gibt mir so viel neues. Ein paar kleine Funken, aber sie gehen nicht auf. Kein Funke brennt. Der Freiheitswunsch lodert mit hohen Flammen in mir auf.

 

Where are you?

Wo bist du hin?
Ich sehe keinen Sinn.
Von jetzt auf gleich bist du weg.
Zeig mir dein Versteck.
Du willst mich nicht erreichen.
Keine Entschuldigung, um sich einfach weg zu schleichen.
Ob deine Mutter weiß wo du bist?
Glaubst du das es lustig ist ?
Vielleicht ist dir was passiert
oder hast dich im Leben verirrt.
Die Gespräche mit dir fehlen,
doch konnte ich nie wirklich auf dich zählen.

Ein Freund von mir war seit Dezember nicht mehr online. Er wohnt weiter weg und ich habe keine Ahnung, ob er einfach Ruhe von allem braucht, nur von mir oder ihm vielleicht wirklich etwas passiert ist. Meistens denke ich darüber nicht zu viel nach und hoffe einfach, dass alles in Ordnung ist. Ich hoffe es wirklich. Am einfachsten ist es, wenn ich sauer bin. Es ist einfach nicht fair, dass er mich mit diesen Sorgen alleine lässt. Das setzt natürlich voraus, dass alles gut ist. Falls er schreibt wäre das aber sowieso vollkommen unwichtig. Ich will nur das er mir schreibt, mich anruft oder sogar einfach vorbei kommt. Ein kleines Lebenszeichen und vielleicht eine Erklärung. Melde dich doch einfach, bitte..
Ich könnte seinen Vater schreiben, aber ich trau mich nicht. Er könnte etwas schlechtes sagen oder vielleicht weiß er es auch nicht. Beides möchte ich nicht hören. Geht mich eigentlich auch nichts an..

 

 

Ich lüge, du lügst..

Meine Gefühle gefrieren,
wie soll ich da was sortieren?
Ich suche das Licht,
in der Dunkelheit fühl ich nicht.
Nichts gutes,
ich spür das du bald blutes‘.
Weil ich dich belüge?
Die Macht über dein Herz verfüge?
Das war nie meine Absicht,
doch auf eine Sicht ,
bist du, der es verantwortet.
Du hast mich so viel gekostet.
Hast so oft gelogen
und jedes mal aufgeflogen.
Die Bemühungen viel zu gering,
Romantik ist wohl nicht dein Ding?
Kein Problem doch das Ende meiner Verbrechen,
kann ich so nicht versprechen.
Vielleicht wird alles irgendwann.
Ob ich das mit dir kann?